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Spachtel-, Tapezier- und Streicharbeiten: makellose Wände und Decken

Die Qualität einer Wand entscheidet sich nicht beim Streichen, sondern eine Stufe vorher: beim Spachteln. Wir verspachteln in der Stufe, die Ihr Untergrund und Ihre Wandfarbe tatsächlich brauchen.

Jede Wandfarbe verzeiht andere Unebenheiten

Eine matte, dunkle Wandfarbe deckt kleine Unebenheiten großzügig zu. Eine helle Glanzfarbe oder Streiflicht von einer Fensterfront zeigt dagegen jede Delle und jeden Übergang. Deshalb gibt es vier genormte Spachtelqualitäten (Q1 bis Q4), die festlegen, wie glatt und fugenfrei eine Wand am Ende wirklich wird.

Nahaufnahme einer Spachtel beim Glätten einer Wand

Q1 bis Q4 laienverständlich erklärt

Welche Stufe sinnvoll ist, hängt davon ab, was später auf die Wand kommt – nicht davon, was am teuersten klingt.

StufeWas passiertWann sinnvoll
Q1Fugen und Schraubköpfe grob verspachtelt, Struktur bleibt sichtbarWand wird gefliest oder mit strukturierter Tapete (Raufaser) verkleidet
Q2Fugen zusätzlich dünn überspachtelt, kleine Unebenheiten ausgeglichenStandarduntergrund für Tapete oder mittlere Wandfarbe
Q3Wand vollflächig dünn gespachtelt, Oberfläche gleichmäßigGlatte Vliestapete, matte helle Wandfarbe
Q4Wand vollflächig fein gespachtelt und geschliffen, praktisch fugenfreiGlanz- oder Seidenglanzfarbe, Wände mit Streiflicht
Streiflicht ist der Prüfstein: Fällt Licht flach über die Wand, etwa von einer Fensterfront oder einem Wandstrahler, zeigt sich jede Unebenheit, die eine geringere Spachtelstufe übriggelassen hätte. Sagen Sie uns, wo später Licht auf die Wand fällt, dann wählen wir die passende Stufe.

Tapezieren: von Raufaser bis Mustertapete

Raufaser ist der robuste Klassiker: günstig, gut auf Q2-Untergrund zu verarbeiten und bei Bedarf später übertapezierbar. Vliestapete ergibt glatte, moderne Wände, lässt sich bei der nächsten Renovierung rückstandsfrei abziehen und braucht dafür einen Q3-Untergrund. Bei Mustertapeten rechnen wir den Rapport (den Musterversatz) vorab ein, damit der Verschnitt kalkulierbar bleibt und die Muster an den Bahnen sauber aneinander passen.

Streichen: deckend und wischfest

Innenfarben gibt es in Glanzgraden von matt bis seidenglänzend – wir beraten, welcher Grad zur Stufe und zum Raum passt. Über bestehenden Anstrichen genügt je nach Farbunterschied ein bis zwei Anstriche für volle Deckkraft. In Fluren, Kinderzimmern und Küchen setzen wir wischfeste Qualitäten ein, die spätere Reinigung ohne sichtbare Ränder aushalten.

Kommt die Wand direkt aus unserem Trockenbau, kennen wir den Untergrund bereits und spachteln in der passenden Stufe weiter – ohne zweiten Auftrag und ohne Abstimmung zwischen zwei Firmen. Auch fremde Vorleistungen übernehmen wir in jedem Zustand.

So läuft es bei Ihnen ab

  1. Aufmaß & Beratung

    Wir sehen uns die Wände an, klären den geplanten Anstrich oder die Tapete und legen die passende Stufe fest.

    Kostenlos

  2. Untergrund prüfen

    Alte Tapete oder Farbe wird entfernt, Feuchtigkeit und Risse werden geprüft.

  3. Spachteln in der vereinbarten Stufe

    Von der Grundverspachtelung bis zur feinen Q4-Oberfläche, mit ausreichend Trocknungszeit zwischen den Gängen.

  4. Tapezieren, Streichen & Übergabe

    Fertige Wände, besenrein übergeben.

Der komplette Ablauf mit allen fünf Schritten steht hier: Ablauf ansehen.

Altbauwohnung in Kiel

In einer 62 m² großen Altbauwohnung mit rissigen, hohen Decken haben wir alle drei Zimmer durchgängig in Q3 verspachtelt, mit Vliestapete beklebt und in matter, heller Farbe gestrichen. Bauzeit: fünf Arbeitstage für die komplette Wohnung.

Frisch gestrichenes und tapeziertes Wohnzimmer in einer Altbauwohnung

Kurz beantwortet

Kann ich beim Spachteln zwischen den Stufen wechseln, wenn sich meine Pläne ändern?

Ja, sagen Sie uns rechtzeitig Bescheid: Eine höhere Stufe lässt sich nachträglich aufspachteln, das kostet nur zusätzliche Arbeitszeit statt eines neuen Auftrags.

Muss die alte Tapete komplett runter?

In der Regel ja, besonders bei mehreren Lagen: Nur ein freigelegter, tragfähiger Untergrund lässt sich sauber verspachteln. Wir prüfen das beim Aufmaß und sagen Ihnen, was auf Sie zukommt.

Wie lange muss eine frisch gespachtelte Wand trocknen, bevor gestrichen wird?

Je nach Schichtdicke und Raumklima ein bis drei Tage. Wir planen das im Zeitplan ein, damit Sie am Ende nicht auf trocknende Farbe warten müssen.

Streichen Sie auch nur einzelne Wände, zum Beispiel eine Akzentwand?

Ja, das ist ohne Weiteres möglich – wir übernehmen ebenso einzelne Räume oder Wände wie komplette Wohnungen.

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung. Aufmaß und Angebot kosten Sie nichts.